11. Dezember 2017

RAHMSAUERKRAUT

Mitte Oktober
habe ich beschrieben, wie ich Sauerkraut selber einlege.
Mittlerweile ist die Fermentierung abgeschlossen, das Kraut gereift und bereit zum Verzehr.

Sauerkraut
kann sehr vielseitig zubereitet werden: klassisch-deftig, als «Choucroute royale», elsässisches «Sürkrüt», als «Szegediner», Suppe oder Auflauf, mit Einbrenne oder Apfelmus...

Hier kommt mein Lieblingsrezept: Rahmsauerkraut!


Hier mit Hähnchenbrust und Speckscheiben

RAHMSAUERKRAUT

2 Portionen als Hauptgericht
4 Portionen als Beilage 

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500 g Sauerkraut roh, ohne Gewürze (siehe Tipp)
     in einem Sieb abspülen, gut abtropfen lassen.

2 EL Butter
1 Schalotte (30 g), gehackt
1 Knoblauchzehe, gehackt

     kurz anziehen.

1 EL Weizenmehl
     beigeben, hell anschwitzen.

250 ml Weisswein
     ablöschen, Sauerkraut beigeben.

1 Apfel, säuerliche Sorte, geschält, gerieben
1 EL Baies roses (rosa Pfefferkörner), getrocknet oder eingelegt

     beigeben. Zugedeckt auf kleinem Feuer 45 (besser: 60) Minuten sanft köcheln lassen. Ab und zu umrühren, damit nichts ansetzt.

300–400 g Kartoffeln
     schälen, in Spalten schneiden. Während den letzten 30 Minuten mitkochen.

100 ml Rahm
     dazugeben, heiss werden lassen, allenfalls etwas einkochen lassen.

Salz, Pfeffer aus der Mühle
     abschmecken.

BESONDERS FEIN:
2 Pouletbrüstchen à 125 g und 4 Tranchen Frühstücksspeck braten, aufschneiden und auf dem Sauerkraut anrichten.

nicht scharf (rosa Pfeffer besitzt keine Schärfe!)

Tipps:
  • falls das Kraut mit Wacholderbeeren eingelegt wurde, diese entfernen
  • durch das Abspülen ergibt sich ein sehr mildes Sauerkraut